Ein Traumjob: Schauspieler
Hamburger Morgenpost, 6 Februar 2008
Was muss man mitbringen? Was lernt man in der Ausbildung? Und wie kommt man an die Ausbildungsplätze? Die Schule für Schauspiel in Altona stellt sich und ihr Konzept an einem Tag der offenen Tür am kommenden Sonnabend vor. „Wir legen großen Wert auf eine praxisnahe, fachübergreifende Ausbildung“, versichert die Dozentin und Schulleiterin Olivia Rüdinger. Drei Jahre lang gibt es 25 Stunden pro Woche hartes Training, sowohl in Gruppen als auch in Einzelarbeit: neben den Grundlagen des Schauspielhandwerks wie Stimmbildung, Sprechtechnik und Gesang stehen Konzentrationsübungen, szenische Technik, die Produktion einer Komödie und die Erarbeitung eines Liederabends auf dem Programm. Am Ende steht der Abschluss – entweder Bühnenreife oder, seit diesem Jahr, als Filmabschluss. „Bei uns geht sehr viel über die körperliche Erfahrung“, erzählt Schauspielschüler Johannes Setzer. Der 23- jährige aus Staubing entschloss sich nach dem Zivildienst, Schauspieler zu werden. Auf die Idee, Schauspieler zu werden, kam er durch einen Freund, der die Idee zum Spaß in den Raum warf. Den meisten Interessenten wird empfohlen, zunächst einen sechswöchigen Orientierungskurs zu besuchen, indem sie feststellen, ob die Schauspielerei das Richtige für sie ist. Weiter in die Tiefe geht das Vorsemester für Bewerber. Bevor es endlich losgeht, gilt es die klassische Aufnahmeprüfung mit zwei Monologen und einem Lied zu bestehen.



