Friedrich-Schütter-Preis an Schule für Schauspiel

Szene Hamburg, März-Ausgabe 2004

Die Schule für Schauspiel Hamburg erhielt den ersten, mit 3000 Euro dotierten Friedlich-Schütter-Preis 2004 in einer Matinee am Sonntag im Ernst Deutsch Theater (EDT). Olivia Rüdinger und Michaela Uhlig, den Gründerinnen und Leiterinnen der privaten Schauspielschule, ist es gelungen, Niveau und Qualität der Ausbildung noch zu steigern. Die Jury, der auch Intendant Volker Lechtenbrink angehört, fand dies in den szenischen Abschlussprojekten - Babara Neureiters Inszenierung der „Bakchen“ von Euripides und Wladimir Tarasjanz „Zapping Tschechow“-Collage - bestätigt.
Knut Fleckenstein, der neue Schirmherr des Preises, würdigte in seinem Grußwort die Koalition von Kunst und Handwerk, bedankte sich bei den Stiftern des Preises wie auch bei den Juroren. Sie zeichneten noch mit 2000 Euro die Schauspielerin Stephanie Schadeweg von der Hochschule für Musik und Theater Hamburgs aus: Ihre präsente und komödiantische Darstellung der Mrs. Martin in Anette Pullens Inszenierung der Ionesco-Farce „Die kahle Sängerin“ amüsierte und begeisterte erneuert bei einer szenischen Kostprobe. Peter Becker, Präsident der Handwerkskammer, überreichte Rosen und Schecks an die Gewinnerinnen. Vier Hamburger Ausbildungsinstitute hatten sich am Wettbewerb zur Förderung des Schauspielnachwuchses beteiligt. Die Laudatio des Schauspielers Stephan Benson schloss mit ironischen wie scharfsinnigen Betrachtungen über die Profession des Schauspielers die Feierstunde.

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